Drupa Düsseldorf 2016

Mein Name ist Moritz, ich bin Auszubildender im Bereich Digitaldruck. Offiziell nennt sich mein Ausbildungsberuf Medientechnologe-/in Druck. Ich habe mich entschlossen dem Redaktionsteam des AzubiBlogs beizutreten, um euch meinen sehr interessanten und zukunftsorientierten Aufgabenbereich zu erläutern. Meine Aufgaben finden nicht nur in unserer Produktionshalle statt, auch Messebesuche gehören dazu. In meinem ersten Beitrag möchte ich von meinem Besuch auf der Drupa 2016 berichten, der führenden Messe im Bereich des grafischen und industriellen Drucks.

Als Azubi im Bereich Digitaldruck arbeite ich insbesondere für Architects Paper, die hochwertige Eigenmarke von A.S. Création. Meine Aufgaben sind dabei die Administration, Wartung und Bedienung von Digitaldruckmaschinen.

Die Drupa in Düsseldorf (weltweit größte Druckfachmesse) haben wir im Juni mit der Berufsschulklasse besucht. Auf der Drupa treffen sich in insgesamt 17 Hallen Fachleute aus allen Ländern, um die neuesten Drucktechniken mit allem Drum und Dran kennenzulernen. In diesem Jahr wurden die neuesten Digitaldruckmaschinen, z. B. von Landa, HP und Heidelberg präsentiert und aktuelle Entwicklungen der Offset- und Siebdruckmaschinen vorgestellt. Besonders interessant fand ich persönlich einen ganz speziellen 3D-Drucker mit dem Namen „Doop yourself“ – Dupliziere dich selbst. Hierbei wird eine Person mit einem Großformat-Scanner aufgenommen und digital an den 3D-Drucker transferiert. Dann wird ein naturgetreues Abbild der Person als 3D-Figur aufgebaut. Alles in Allem haben mir die aktuellsten Technologien, insbesondere eben der 3D-Druck, sehr gefallen. Ich bin mir sicher, dass sich dieser Bereich zukünftig noch stärker etabliert.

Insgesamt waren Publikum und Angebot der Messe international. Man konnte eine bunte Vielfalt von Menschen mit den unterschiedlichsten Sprachen treffen und jede Menge neue Produkte kennenlernen. Die vielfältigen Stände unterschiedlichster Bereiche haben mir einen ganz neuen Einblick in die Druckbranche gegeben. So konnte ich mir zum Beispiel am Stand verschiedener Hersteller von Digitaldruckmaschinen ein paar interessante Tipps und Tricks für unsere Produktion holen, die mir bis dahin noch nicht bekannt waren.

Besonders gefreut habe ich mich über einige Werbegeschenke, wie zum Beispiel ein großes Wandbild der London Bridge. Als „Messeneuling“ empfand ich das als besonders nette Aufmerksamkeit der ausstellenden Unternehmen. Insgesamt war wohl der Bereich Digitaldruck am stärksten vertreten. Dies sehe ich als Beleg dafür, dass der Beruf des Digitaldruckers in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Am Ende des Tages konnte ich als Fazit ziehen, dass der Digitaldruck sehr facettenreich ist und die traditionellen Drucktechniken langsam, aber sicher durch ihn verdrängt werden.

Ich freue mich und hoffe, euch einen kleinen Einblick gegeben zu haben und sage bis bald.

von Moritz

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