Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung bei A.S. Création

Sarah, auszubildende Fachinformatikerin bei A.S. Création

Hi, mein Name ist Sarah und ich habe am 01.08.2016 meine Ausbildung zur Fachinformatikerin mit dem Schwerpunkt Anwendungsentwicklung begonnen. Die Meisten denken sich bestimmt: „Ach diese Informatiker, sitzen den ganzen Tag nur vor dem Monitor und trinken Kaffee!“

Ich werde versuchen diese Vorurteile hiermit zu beseitigen und möchte euch zeigen, was ich als Auszubildende bei A.S. Création alles mache! 🙂

Das wohl wichtigste Arbeitsgerät eines jeden Programmierers ist ein Computer, das ist auch bei uns nicht anders. 😉 Als Fachinformatiker programmiert man Software und leistet Support, falls Benutzer Fehler finden oder sie eine neue Funktion im Programm benötigen. Letztendlich könnte man sagen, dass die IT die Leitzentrale des Betriebs ist, da viele unserer Mitarbeiter auf unsere Software angewiesen sind.

Programmieren zu lernen ist fast wie eine neue Sprache zu lernen, Spanisch zum Beispiel. Denn der PC versteht unsere normalen Sprachen nicht, deswegen muss eine Programmiersprache her. Bei uns basieren daher die meisten Programme auf der Programmiersprache Java.

Aber wie fängt man an eine Programmiersprache zu lernen?
Viele sehen beim Wort Programmieren ein Bild mit vielen Nullen und Einsen vor sich, das an die Filme der Matrix-Reihe erinnert. Natürlich arbeitet der PC binär, also nur mit Nullen und Einsen. Eine Sprache besteht aber auch aus Wörtern und diese Wörter bestehen aus Buchstaben. Genauso kann man das beim Programmieren sehen: Eine Programmiersprache dient dazu, dem PC möglichst leicht zu erklären, was er tun soll. Die Sprache wandelt nachher nur alles wieder in Nullen und Einsen um.

Aber keine Sorge, in der Schule werdet ihr nicht ins kalte Wasser geworfen. Stattdessen startet ihr mit Grundbegriffen und lernt den Satzbau kennen. Genau so habe ich auch begonnen. 😉 Schnell will man aber mehr können, mehr verstehen und besser darin werden – es erwartet euch das erste Projekt! Dabei ist logisches Denken gefragt: Wie kann ich die Funktionen am besten kombinieren? Was benötige ich, um diese Aufgabe zu bewältigen? Welche Fehler können entstehen?

Planen, planen, planen
Aber bevor man überhaupt mit dem Programmieren loslegen kann, braucht es einen Plan. Nur so kann man im Vorhinein schon feststellen, was alles benötigt wird und auf welche Weise es umgesetzt werden soll. Der Quellcode an sich spielt hierbei noch keine große Rolle. Auch wenn die Benutzeroberflächen erst im späteren Verlauf programmiert werden, so muss man sie trotzdem schon in die Planung einbeziehen. Also muss man „schnell mal ein Layout aufzeichnen“: Hier kommt eine Tabelle hin, da kann der Benutzer eine Kundenummer reinschreiben… oder soll das doch lieber nach rechts?

Schon nach kurzer Zeit konnte ich mit meinem ersten Projekt anfangen 🙂 – einen Transportplan unserer Tochterfirma SCE in Frankreich, in unser System zu übernehmen. Auch da musste ich erst mal planen Stichwort: Datenbanken. Später ging es dann um die Benutzeroberfläche, denn irgendwie müssen die Benutzer den Plan ja auch bearbeiten können. Natürlich standen mir dabei meine Kollegen in der IT-Abteilung mit Rat und Tat zur Seite, falls etwas was nicht geklappt hat oder mir noch das nötige Know-How fehlte.

Berufsschule
Berufsschule haben wir Fachinformatiker am Berufskolleg in Wipperfürth. Im ersten Halbjahr immer 1x in der Woche, im zweiten Halbjahr 2x. Alle Informatiker, sei es Anwendungsentwicklung, Systemintegration oder auch Informatikkaufleute, sitzen dort vorerst in einem Kurs zusammen.

Die Fächer sind bis jetzt sehr berufsbezogen mit IT-Systemen, Anwendungsentwicklung und Wirtschaft. Später kommen dann auch noch Fächer wie Deutsch, Englisch, Politik, Religion und Sport dazu. An den Berufsschultagen haben wir normalerweise 8 Stunden (7:55 Uhr bis 14:40 Uhr).

Echt gewöhnungsbedürftig, dass ich so früh aufstehen muss um nach Wipperfürth zu fahren. Ein- bis zweimal in der Woche ist das noch zu verkraften, außerdem bekommen wir die Fahrtkosten erstattet. 😛

Fazit
Ich bin bis jetzt sehr glücklich mit der Entscheidung, meine Ausbildung hier bei A.S. Création zu machen. Das Arbeiten im Betrieb macht mir zwar mehr Spaß, als in der Berufsschule zu sitzen, aber das gehört nun mal dazu. Ich habe bis jetzt nur positive Erfahrungen sammeln können!

Wer also logisches Denken für seine Stärken hält, das Arbeiten am PC Spaß macht – und vielleicht auch schon etwas programmieren kann: Auf jeden Fall bewerben!

Viele Grüße,
Sarah (Auszubildende Fachinformatikerin/Anwendungsentwicklung)

PS: Bei uns muss natürlich nicht zwangsläufig Kaffee getrunken werden 😉

 

 

 

 

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